Anita Kontrec

 

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Mit ihren neuesten Bildobjekten erforscht Anita Kontrec die  Berührungspunkte zwischen Malerei und Bildhauerei. Die Wirkung von Farbe und Licht im Bezug zu den neuen Licht- und Raumverhältnissen der zeitgenössischen Architektur steht dabei im Mittelpunkt ihres Interesses. Oft arbeitet sie site-specific und schafft  Bildobjekte, Skulpturen und Installationen aus Kunstharz und Pigmenten für Innen- und Außenräume.  Architektur, Schrift und Farbe sind drei Schwerpunkte die Anita Kontrec auch in ihren  bevorstehenden Projekten weiter vertiefen wird.

„Bildende Kunst ist für Anita Kontrec kein isoliertes, „autonomes“ Betätigungsfeld, sondern zutiefst mit der Gesamtheit der menschlichen Tätigkeiten verwoben, die wir unter dem Begriff „Kultur“ zusammenfassen. /.../ Es schien einen tiefen Einschnitt, ja einen Bruch in ihrem Werk anzukündigen, als Anita Kontrec 2004 mit der Entwicklung ihrer Bildobjekte aus pigmentiertem Kunstharz begann. Denn seither steht ein neues Thema im Mittelpunkt ihres Interesses: die Farbe. Und dennoch bedeutete dies nicht etwa den Übergang von der Skulptur zur Malerei, denn Farbe wird in den Bildobjekten nicht bloß als koloristische Fläche präsentiert. Für Kontrec bedeutet Farbe reine Energie. Unverändert spielen aber auch in diesen neuen Arbeiten die skulpturalen Themen Raum und Volumen, Material und Textur eine wichtige Rolle.

Dr. Peter Lodermeyer, Kunsthistoriker, Bonn, Katalogtext   „RECALL  ATLANTIS“

„Für die Arbeiten von Anita Kontrec ist ein interdisziplinäres Bewusstsein charakteristisch. Am Anfang ihren künstlerischen Laufbahn suchte die Künstlerin ihren Ausdruck in der keramischen Skulptur. Einer imaginäre Architektur ähnlich, zeugten diese Arbeiten bereits von Interesse für das Anthropologische und Archäologische. Ihre Werke zeigen eine fast archaisch reduzierte zeitlose Formensprache.“

Ana Lendvaj, Kunstkritikerin Zagreb, Katalogtext  RECALLL BYBLOS             

„Ihre Skulpturen erhalten über das Assoziationspotenzial des Einzelnen bei aller Abstraktion einen hohen Grad an Lebensnähe. Die Künstlerin versteht es, größere Dimensionen auf kleinere Skulpturen zu übertragen, oder anders gesagt, auch kleiner dimensionierte, monumental erscheinen zu lassen.“

Dr. Gerhard Kolberg, Oberkustos des Museums Ludwig, Köln